Hoffnung und Leid

Vor einem Jahr veränderte eine Rakete das Leben unserer Polina und vieler anderer junger Menschen in Isjum für immer. Polina hatte Glück im Unglück, sie überlebte, doch ihre Verletzungen waren schwer und die Prognosen düster. Trotzdem kämpft sie jeden Tag, und vor wenigen Tagen hat sie zum ersten Mal die ersten kleinen Schritte ohne Gehhilfe gemacht. Es ist noch ein langer Weg, aber dieser Moment schenkt Hoffnung. Gleichzeitig bleibt die Lage in Isjum und in der Region Charkiw verheerend, viele Menschen verbringen Tage und Nächte in kalten Räumen oder Kellern, besonders schwer trifft es kranke Kinder inmitten einer Grippewelle sowie ältere und geschwächte Menschen. Der tägliche Beschuss lässt niemandem Zeit zum Durchatmen, und uns erreichen weiterhin viele Nachrichten von Familien, die gerade die Hölle durchleben und dennoch versuchen, irgendwie durchzuhalten.

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